Viele moderne Yoga-Stile haben sich aus dem klassischen und körperbetonten Hatha-Yoga entwickelt. Die ersten Quell-Texte dieses Yoga-Weges sind etwa 1000 Jahre alt.

Hatha-Yoga ist ein Yoga der Energie (prana). Er umfasst Körperübungen (Asana), Atemachtsamkeit und Atemübungen (Pranayama) sowie Meditation

Ha-tha (Sonne-Mond; Kraft-Stille) steht dafür, dass gegensätzliche Kräfte bzw. Energien wieder harmonisiert und in Balance geführt werden. Dysbalancen werden ausgeglichen. Die ganzheitliche Praxis fördert bei regelmäßigem Üben sowohl den körperlichen als auch den geistig-mentalen Ausgleich, damit sich Entspannung und innere Ruhe einstellen können. Das geregelte Funktionieren aller Körpersysteme und ihr harmonisches Zusammenspiel werden positiv beeinflusst. 

Die Anregung des Herz-Kreislauf-Systems und die gesteigerte Durchblutung der inneren Organe haben einen reinigenden Effekt auf den gesamten Körper. Beweglichkeit und Kraft werden verbessert

Auf mentaler Ebene unterstützt Yoga Stressbewältigung und Selbstwahrnehmung. Das Üben soll das Nervensystem harmonisieren. 

Ein Üben ohne zu bewerten stärkt unsere eigene Wertschätzung und  die Liebe zu uns selbst. 

Yoga hilft, mehr Gelassenheit und Achtsamkeit in einer unruhigen und schnelllebigen Zeit zu finden, in der wir ständig neuen Sinneseindrücken unterworden sind und von uns selbst abgelenkt werden.

 

Man kann den Wert von Yoga nicht beschreiben, man muss ihn erfahren.

BKS Iyengar